Jahresmotto 2026: Massenschaden – klare Prozesse, rasche Hilfe

Am 20. Jänner 2026 haben Eva Kasper, Iris Schuster, Siegfried Raffald und Chef-SV Thomas Leitner den faircheck Jahresauftakt eingeläutet. Unsere faircheck Partner, die Schadenexperten, waren online zugeschaltet und nahmen aus ganz Österreich teil.

Eva Kasper startete mit einem Rückblick auf das Motto des vergangenen Jahres. So wurde der Mehrwert der Mobilen Schadenregulierung kurz analysiert sowie wichtige Erkenntnisse und Learnings reflektiert, die als Basis für das aktuelle Jahr dienen. „Das, was wir aus den Diskussionen und den Ergebnissen der großen Online-Umfrage gelernt haben, gilt es jetzt umzusetzen und kreativ weiterzudenken“, sagt Eva Kasper.

2026 gilt: Rasche Hilfe im Massenschaden

Warum das Thema Massenschaden? Die Unwettersaison ist nicht nur für faircheck, sondern für die gesamte Versicherungsbranche die herausforderndste Zeit des Jahres. Eine Zeit, in der faircheck seine Kompetenzen und Erfahrungen unter Beweis stellen und seine Auftraggeber und deren Kunden mit klaren Prozessen und rascher Hilfe schnell und effizient entlasten kann. Da die Schadenabwicklung durch aktuelle Entwicklungen rund um den Klimawandel immer anspruchsvoller wird, ist eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema die Voraussetzung für eine mehrwertstiftende Dienstleistung.

Nach Eva Kasper ergriff Iris Schuster das Wort und wies auf die Wichtigkeit einer sorgfältigen Planung hin. In ihrer Funktion als Auftragskoordinatorin kommunizierte sie dazu Wissenswertes aus der Praxis. „Nun soll bereits Bewährtes mit neuen Ideen kombiniert und praxistauglich umgesetzt werden“, so Iris Schuster.

Siegfried Raffald, Thomas Leitner sowie Schadenexperten aus ganz Österreich nehmen online teil.
Eva Kasper (rechts) und Iris Schuster (links) eröffnen die Veranstaltung im faircheck Headquarter in Stattegg.

Strukturierte, effiziente Prozesse und flexible Haltung

Eine gezielte Vorbereitung auf Massenschäden ist unerlässlich: Prozesse müssen gut umsetzbar und die Kommunikation transparent und offen gestaltet sein. Eine wichtige Erkenntnis ist, dass aufgrund der hohen Komplexität vieles außerhalb des Planbaren passiert. Und für Situationen, die nicht geplant werden können, gilt es, flexibel zu sein. faircheck baut in herausfordernden Zeiten daher auf folgendes Fundament: strukturierte, effiziente Prozesse und eine zugleich flexible Haltung. Konkret bedeutet das zum Beispiel, dass im Bedarfsfall Ressourcen gebündelt und punktuelle Hotspots gut abgedeckt und entlastet werden können.

Der faircheck‑Campusplan wurde so strukturiert, dass das Thema Massenschaden über das gesamte Jahr hinweg gut verankert ist. Seminare vor Ort und online, Meetings in Kleingruppen sowie die jährliche KonFAIRenz tragen dazu bei, Wissen zu erweitern und Bewusstsein zu stärken.“

Neu: Installation einer Denkwerkstatt

Um individuelle Beiträge und Erfahrungen möglichst niederschwellig und barrierefrei einbringen zu können, wurde eine Denkwertstatt installiert. Ideen und Impulse können so bottom-up einfließen und werden nicht nur top-down vorgegeben. Als Treiber dieser Denkwerkstatt fungieren Siegfried Leitner, Schadenexperte aus dem Backoffice, und Thomas Leitner, Chef-Sachverständiger von faircheck. „Gemeinsam wollen wir zu kreativen Zugängen und Ansätzen gelangen“, sagt Thomas Leitner, der erste Anlaufstelle für Neues ist. Siegfried Raffald ergänzt: „Die Denkwerkstatt ist bewusst ergebnisoffen gestaltet – wir möchten nichts vorgeben, damit jede und jeder eigene Ideen einbringen kann und wir gemeinsam diskutieren und weiterentwickeln können.“

Ziel und Mehrwert

Bis zum Ende des Jahres soll ein intensiver, interdisziplinärer Austausch stattfinden, sodass viele Erfahrungen und viel Wissen gesammelt werden. Neben dem faircheck Backoffice und den Schadenexperten sollen auch Auftraggeber und Versicherungsnehmer an diesem Format mitwirken und sich einbringen können. Ein Ziel dabei ist, Prozesse so zu optimieren, dass Rückmeldungen an Referenten und Versicherungsnehmer noch rascher kommuniziert werden können.