Eine ganz besondere WeiterFAIRmittlung: Vom Schadenfall zur Stimmungspuppe

Manchmal entstehen aus Schadenfällen besondere Geschichten. Heute erzählen wir eine davon. Im Jahr 2024 begutachteten wir einen Wasserschaden in einem Warenlager in Niederösterreich. Durch eintretendes Niederschlagswasser wurden zahlreiche Stoffballen beschädigt und für den Verkauf unbrauchbar. Dank der Freigabe der Generali Versicherung konnten wir die Stoffe im Rahmen unserer CSR-Initiative „WeiterFAIRwertung von einwandfreien Wirtschaftsgütern“ einem karitativen Zweck zuführen. Zwei Jahre später sind diese Stoffe in Form von Stimmungspuppen zu uns zurückgekehrt. Lesen Sie hier die ganze Geschichte sowie ein Interview mit Margit Hein, Fachtrainerin bei pro mente Graz und kreativer Kopf hinter den Stoffpuppen.

°°° Wir dürfen vorstellen

fairNanda und fairNando: Die Stimmungspuppe mit ihren zwei Gesichtern verkörpert das, wofür faircheck seit vielen Jahren steht: Kreislaufwirtschaft fördern und Nachhaltigkeit leben. Aus nicht mehr verkäuflicher Ware entstand durch Upcycling ein neues Produkt, anstatt wertvolle Ressourcen zu entsorgen. Die Verarbeitung erfolgte durch eine gemeinnützige Organisation, die Menschen mit psychosozialen Herausforderungen und psychischen Erkrankungen im Rahmen ihrer beruflichen Rehabilitation begleitet. So schafft die Puppe mehrfachen Mehrwert: für die Umwelt, für die Gesellschaft und für einen bewussten Umgang mit Ressourcen.

°°° Die ganze Geschichte: Ein Schadenfall aus Niederösterreich im 2024 bringt uns 2026 Stimmungspuppen ins Haus

Warum Stimmungspuppen?

Stimmungspuppen unterstützen dabei, Emotionen zu beschreiben und den Zugang zu diesen zu erleichtern, insbesondere wenn es schwerfällt, diese auszudrücken. Dadurch fördern sie Kommunikation und Ausdrucksfähigkeit. Bereits im Kindergartenalter können die Puppen hilfreich sein. Sie unterstützen die Entwicklung von Kommunikation und Empathie und erleichtern Kindern den Umgang mit Gefühlen. Auch bei der Schadenregulierung spielen Emotionen oft eine große Rolle, daher haben wir uns für eine eigene faircheck Edition entschieden. Die ganze Geschichte zu den Stoffpuppen >>>lesen Sie hier <<<.

°°° Interview mit pro mente: Wie aus nassen und schmutzigen Stoffen die faircheck Stimmungspuppe fairNanda bzw. fairNando entstand.

Behind the scenes: Interview zum Making-of mit Margit Hein von pro mente.

Margit Hein mit helfenden Händen bei der Umsetzung des Projektes

Wie die Stoffe ihren Weg nach Graz fanden, wie die Idee zu den Stimmungspuppen entstand und welche Schritte bis zum fertigen Produkt nötig waren, erzählt uns Margit Hein, Fachtrainerin im Nähbereich und kreativer Kopf bei pro mente Graz, im Interview.

>>>Hier das ganze Interview lesen<<<

°°° Wohin geht die Reise? Was passiert nun mit den Stimmungspuppen?

Die Stimmungspuppen sind mittlerweile in unterschiedlichen Schadenabteilungen angekommen und nennen auch das Backoffice ihr Zuhause.

°°° Kreislaufwirtschaft bei faircheck: Das Projekt „WeiterFAIRwertung von Wirtschaftsgütern“

Seit 2010 praktiziert faircheck im Rahmen des Projektes „WeiterFAIRwertung von einwandfreien Wirtschaftsgütern“ Kreislaufwirtschaft und hat dafür auch den TRIGOS Steiermark 2010 in der Kategorie Gesellschaft erhalten. In etwas mehr als 15 Jahren konnten zahlreiche Projekte umgesetzt werden. Die folgenden Links bieten Einblicke in unsere Projekte:

und viele, viele mehr in unserem Blog auf faircheck.at

°°° Die mitunter lange Weg der Schadware zum guten Zweck.

Eine erfolgreiche WeiterFAIRmittlung beginnt oft mit einer einfachen Feststellung: Die beschädigte oder ausgemusterte Ware ist für ihren ursprünglichen Zweck nicht mehr einsetzbar, jedoch noch viel zu schade für die Entsorgung. Genau hier setzt faircheck an. >>>Lesen Sie hier mehr dazu.<<<